Der Holzpreis steigt weiter

Heft StiftDer Holzpreis in der Region steigt. Vor allem Brennholz wird immer mehr nachgefragt. Einzelheiten von Jürgen Leibfarth: Über 50 Euro kostet ein Raummeter Langholz zum Beispiel im Stadtwald. Das ist fast ein Drittel mehr als noch vor fünf Jahren. Ähnlich teuer ist Brennholz auch im Nordschwarzwald. Weiterlesen

Einweihung von Bio-Diesel Raffinerie

Die neue Bio-Diesel-Anlage in Aregua ist nun in Betrieb genommen worden. Bei den Eröffnungsfeierlichkeiten waren unter anderen Industrie- und Handelsminister José Maria Ibañez und der Bürgermeister von Aregua, Luis Villalba, anwesend. Die Anlage von ENERCO ist eine von drei Bio-Diesel-Raffinerien, die vom Industrie- und Handelsministerium eine Betriebs-Erlaubnis erhalten haben. Noch in diesem Jahr sollen herkömmlichen Diesel ein Prozent Bio-Diesel beigemischt werden. Die neue Raffinerie hat eine Produktionskapazität von 3,6 Millionen Liter pro Jahr. Der Treibstoff wird aus Tierfetten und Pflanzen-Ölen hergestellt. Die Kosten der Anlage belaufen sich auf 400000 US-Dollar.

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Bis demnächst in Paraguay.

Frost-Schäden bei Mais und Weizen

Die jüngste Kältewelle hat im Departament Itapúa bereits erste Frost-Schäden an Mais und Weizen verursacht. Insbesondere die Felder der Colonias Unidas sind davon betroffen. Das teilte der Landwirtschaftsberater der Kolonien, Eduardo Dietzel, mit. Am schwersten seien die Schäden bei den Mais-Kulturen, die stärker in Mitleidenschaft gezogen worden seien als im vergangenen Jahr. Manch ein Feld sei sogar komplett erfroren. In diesem Jahr wird auf einer Fläche von rund fünf-tausend Hektar Mais angebaut. Laut Dietzel seien die Weizen-Felder nicht so stark geschädigt worden. In der vergangenen Woche sind die Temperaturen in Ostparaguay auf minus zwei Grad Celsius gefallen.

Umwelt-Skandal am Paraguay-Fluss

Gestern ist auf dem Paraguay-Fluss ein Lastkahn mit 130-tausend Litern Diesel gesunken. Der Diesel-Treibstoff läuft aus und verschmutzt das Wasser. Das Transportunternehmen UABL versuchte zunächst den Unfall zu vertuschen. Erst neun Stunden nach Untergang des Frachters wurde die Staatsanwaltschaft über den Vorfall benachrichtigt. Noch am späten Abend waren die Hilfskräfte im Einsatz, um die Diesel-Fässer zu bergen. Laut Presseangaben ist am Fluss-Ufer in der Nähe von Itá Enramada bereits ein Diesel-Teppich.

Mariscal Estigarribia/La Patria: Brüchiger Asphalt nach La Patria. – Der Gouverneur von Boqueron, David Sawatzky, zeigte sich besorgt über die brüchige Asphalt-Decke zwischen Mariscal Estigarribia und La Patria. Die Asphaltierung der 122 Kilometer langen Strecke kostete 24,5 Millionen US-Dollar. Sawatzky bat Staatspräsident Duarte Frutos auf der Einweihungsfeier in Neu-Halbstadt, diesen Abschnitt ausbessern zu lassen, bevor die Strasse unbefahrbar wird. Die Straße ist Teil des bi-ozeanischen Korridors und soll internationalen Verkehrs-Standards entsprechen. Sawatzky regte an, die Ausbesserungen bald vorzunehmen, während noch an der Zufahrts-Straße nach Loma Plata gearbeitet wird.

Erster Fall von Maul- und Klauenseuche

In der Umgebung der bolivianischen Stadt Santa Cruz wurde bei einem Rind Maul- und Klauenseuche festgestellt. Kurz nach Bestätigung der Erkrankung am Freitag wurden sämtliche Fleischexporte gestoppt. Der Ort, an dem die Tierseuche aufgetreten ist, liegt etwa 260 Kilometer von der paraguayischen Grenze entfernt. Die Anden-Gemeinschaft hat den grenzüberschreitenden Handel mit Rindfleisch und Milchprodukten sofort ausgesetzt. Laut dem SENACSA-Leiter, Hugo Corrales, sei der Viehbestand in Paraguay bisher nicht betroffen. Die Kontrollen an der Grenze zu Bolivien seien jedoch verstärkt worden. Mi Grenzgebiet zu Bolivien gebe es wenige Viehherden. Erst ab der Estancia La Patria sei der Viehbestand größer. Ein Einschleppen der Krankheit aus Bolivien sei daher praktisch unmöglich. Jedoch würden auch an der Grenze bei Pozo Hondo vermehrt Kontrollen durchgeführt werden. Sämtliche Viehtransporte seien untersagt, bis die Lage im Nachbarland unter Kontrolle sei.

Vergiftungen mit Insekten-Vernichtungs-Mitteln

Im Jahr 2006 wurden der Direktion fuer Gesundheitsüberwachung 93 Vergiftungen durch Pestizide gemeldet. Ein Drittel der Faelle wurden im Departament Alto Parana angezeigt, gefolgt von den Departamenten Canindeyú und Caazapá. Bei 44 Prozent der Opfer handelte es sich um Jugendliche und die meisten vergiftungen waren die Folge von Selbstmord-Versuchen. Auffallenderweise wurden in Departamenten wie Itaipú und Cordillera keine Vergiftungen registriert. Dies liege an dem Umstand, dass die lokalen Gesundheits-Behörden diese nicht weiterleiten. Dieser Miss-Stand könnte an der Dezentralisierung der Gesundheitsbehörden in diesen Departamenten liegen. Laut einer Expertin des Gesundheitswesens behindere das Vor-Enthalten der Informationen eine umfassende Gesundheits-Überwachung. Fuer Ende Januar sind in den Distirkten von Itaipu mehrere Fortbildungs-Kurse über den richtigen Umgang mit Pestiziden vorgesehen. Erst seit dem Jahr 2004 werden Vergiftungs-Fälle durch Pestizide in diesen Regionen aufgenommen. Bis zum Jahr 2004 wurden nur die Faelle registriert, bei denen die Opfer im Nationalen Zentrum fuer Toxikologie behandelt worden waren.

Aftosa-Impfungen beginnen heute

Die Regierung in Asunción will die Bekämpfung der Maul- und Klauen-Seuche in den Grenz-Gebieten verstärken. Finanziert wird die neuerliche Kampagne mit Mitteln aus dem Struktur-Fonds des Mercosur. Das teilte Senacsa-Leiter Hugo Corrales mit. Aus dem Struktur-Fonds werden Paraguay 200-tausend US-Dollar zur Verfügung gestellt, um Impfungen durchzuführen. Die erste Impfkampagne beginnt heute. Im Rahmen des Programmes „Aftosafreier Mercosur“ will man vor allem in den Grenz-Gebieten zu Brasilien gegen die Maul- und Klauenseuche vorgehen. Wie Corrales mitteilte, seien in Paraguay Tierschutz Impfkampagnen bereits oft erfolgreich durchgeführt worden, aber Brasilien hielt sich nicht an die Vorsichtsmassnahmen. Insbesondere im Gebiet von Mato Grosso do Sul sei die Tierseuche immer wieder ausgebrochen, was auch paraguayische Viehbestände gefährde. Die Impfungen gegen die Maul und Klauenseuche sind landesweit mandatorisch und werden von der Senacsa und der Gesundheitskommission der Ländlichen Vereinigung Paraguays überwacht. Das Mercosur-Programm sieht vor, die Tierseuche in den Ländern des Mercosur bis zum Jahr 2009 vollständig auszurotten.

Das Wetter-Phänomen El Niño

Das Wetter-Phänomen „El Niño“ wird noch bis zum Monat März für heftige Nieder-schläge im ganzen Land sorgen. Laut Angaben eines Meteorologen wird es noch mehr solche Nieder-schläge geben, wie am 7ten Dezember 2006. Damals wurden in der Landes-hauptstadt innerhalb einer Stunde 98 Millimeter Regen gemessen. Dies führte zu Überschwemmungen in den Straßen, da das Abfluss-system die Wasser-massen nicht aufnehmen konnte.

Spanisch Sprachkurse haben wir hier gefunden!

Die Beamten des Nationalen Antidrogen-sekretariats, SENAD haben in den vergangenen Tagen 150 Hektar Cannabis-anpflanzungen verbrannt. Damit wurde die Herstellung von 450 tausend Kilogramm Marihuana verhindert. Ebenfalls entdeckt und zerstört wurden wurden 12 Pressen und 34 provisorische Lagerstätten. Die Zerstörungen waren Teil einer groß angelegten Operation zur Bekämpfung des Drogen-schmuggels im Departament Amambay, die noch bis zum Mittwoch weiterlaufen soll.

Liberale Politiker treten für eine Kennzeichnung strahlungsarmer Mobiltelefone ein

Deutschland soll sich für eine verbraucherfreundliche Kennzeichnung von strahlungsarmen Mobilfunkgeräten einsetzen. Die FDP fordert in einem Antrag, dass die Hersteller mobiler Kommunikationsgeräte zu einer Selbstverpflichtung gedrängt werden müssen.
Ein geeignetes Kennzeichen sollte deutlich sichtbar auf den Geräten oder der Verpackung angebracht werden. Wenn die Bemühungen um eine aussagekräftige Selbstverpflichtung der Branche scheitern sollten, müsse eine gesetzliche Regelung auf den Weg gebracht werden.
Bisherige Forderungen nach einer Selbstverpflichtung der Handyhersteller seien erfolglos geblieben. Sie lehnten das vom Bundesumweltministerium vorgeschlagene Umweltzeichen „Blauer Engel“ für strahlungsarme Handys ab.
Die Strahlenbelastung durch Mobiltelefone sei deutlich höher als durch ortsfeste Sendeanlagen, erklären die Liberalen unter Berufung auf den Bericht der Strahlenschutzkommission. Der mündige Verbraucher müsse deshalb selbst entscheiden können, welche Rolle die Strahlungsintensität der Mobilfunkgeräte bei seiner Kaufentscheidung spiele.
Eine einheitliche transparente Kennzeichnung würde zur Aufklärung der Nutzer beitragen, heißt es.