12. Berliner Bundestagslauf am 11. Mai 2011

Gesund mit PaprikaMittwoch, 11. Mai 2011, Start: 12:45 Uhr 7.200 m-Laufstrecke anschließend 3.600 m-Laufstrecke und Nordic Walking – Siegerehrung: circa 18:15 Uhr
Platz des 18. März vor dem Brandenburger Tor – Siegerehrung im Veranstaltungsfoyer des Marie-Elisabeth-Lüders-Hauses.
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Kinderkrebs-Betreuungsdienst eingeweiht

KatzenbabyErstmals wurde im regionalen Krankenhaus von Ciudad del Este der nationale Betreuungsdienst bei Kinderkrebs eröffnet. Der Betreuungsdienst für Kinderkrebs nennt sich RENACI und konnte dank der Unterstützung von Eltern krebskranker Kinder auch in Ciudad del Este eingesetzt werden. Die Gesundheitsregion von Ciudad del Este werde die grundlegenden Behandlungsmaterialien zur Verfügung stellen, hiess es. RENACI leistet Befähigungsdienste und Früherkennungs-Diagnosen an Kindern bis zu 18 Jahren. Die Dienstleistungen werden von Montag bis Freitag angeboten. Unterstützt wird der Kinderkrebs-Betreuungsdienst von Vereinigungen wie der ASOLEU, Caico und der Stiftung Gabriela Angenscheid

Motorisierter Rollstuhl bei Amokfahrt in Berlin gestoppt

Globus BuchWeitere Meldungen: In Berlin Mitte ist ein motorisierter Rollstuhl bei einer Amokfahrt gestoppt worden. Der Fahrer Wolfgang S. hatte dabei schreiend mit „Bundestrojaner 1.0 für Windows“ CDs“ um sich geworfen und geschrien „Schiesst die Terroristen vom Himmel!“.

Erster Fall von Maul- und Klauenseuche

In der Umgebung der bolivianischen Stadt Santa Cruz wurde bei einem Rind Maul- und Klauenseuche festgestellt. Kurz nach Bestätigung der Erkrankung am Freitag wurden sämtliche Fleischexporte gestoppt. Der Ort, an dem die Tierseuche aufgetreten ist, liegt etwa 260 Kilometer von der paraguayischen Grenze entfernt. Die Anden-Gemeinschaft hat den grenzüberschreitenden Handel mit Rindfleisch und Milchprodukten sofort ausgesetzt. Laut dem SENACSA-Leiter, Hugo Corrales, sei der Viehbestand in Paraguay bisher nicht betroffen. Die Kontrollen an der Grenze zu Bolivien seien jedoch verstärkt worden. Mi Grenzgebiet zu Bolivien gebe es wenige Viehherden. Erst ab der Estancia La Patria sei der Viehbestand größer. Ein Einschleppen der Krankheit aus Bolivien sei daher praktisch unmöglich. Jedoch würden auch an der Grenze bei Pozo Hondo vermehrt Kontrollen durchgeführt werden. Sämtliche Viehtransporte seien untersagt, bis die Lage im Nachbarland unter Kontrolle sei.

Vergiftungen mit Insekten-Vernichtungs-Mitteln

Im Jahr 2006 wurden der Direktion fuer Gesundheitsüberwachung 93 Vergiftungen durch Pestizide gemeldet. Ein Drittel der Faelle wurden im Departament Alto Parana angezeigt, gefolgt von den Departamenten Canindeyú und Caazapá. Bei 44 Prozent der Opfer handelte es sich um Jugendliche und die meisten vergiftungen waren die Folge von Selbstmord-Versuchen. Auffallenderweise wurden in Departamenten wie Itaipú und Cordillera keine Vergiftungen registriert. Dies liege an dem Umstand, dass die lokalen Gesundheits-Behörden diese nicht weiterleiten. Dieser Miss-Stand könnte an der Dezentralisierung der Gesundheitsbehörden in diesen Departamenten liegen. Laut einer Expertin des Gesundheitswesens behindere das Vor-Enthalten der Informationen eine umfassende Gesundheits-Überwachung. Fuer Ende Januar sind in den Distirkten von Itaipu mehrere Fortbildungs-Kurse über den richtigen Umgang mit Pestiziden vorgesehen. Erst seit dem Jahr 2004 werden Vergiftungs-Fälle durch Pestizide in diesen Regionen aufgenommen. Bis zum Jahr 2004 wurden nur die Faelle registriert, bei denen die Opfer im Nationalen Zentrum fuer Toxikologie behandelt worden waren.

Aftosa-Impfungen beginnen heute

Die Regierung in Asunción will die Bekämpfung der Maul- und Klauen-Seuche in den Grenz-Gebieten verstärken. Finanziert wird die neuerliche Kampagne mit Mitteln aus dem Struktur-Fonds des Mercosur. Das teilte Senacsa-Leiter Hugo Corrales mit. Aus dem Struktur-Fonds werden Paraguay 200-tausend US-Dollar zur Verfügung gestellt, um Impfungen durchzuführen. Die erste Impfkampagne beginnt heute. Im Rahmen des Programmes „Aftosafreier Mercosur“ will man vor allem in den Grenz-Gebieten zu Brasilien gegen die Maul- und Klauenseuche vorgehen. Wie Corrales mitteilte, seien in Paraguay Tierschutz Impfkampagnen bereits oft erfolgreich durchgeführt worden, aber Brasilien hielt sich nicht an die Vorsichtsmassnahmen. Insbesondere im Gebiet von Mato Grosso do Sul sei die Tierseuche immer wieder ausgebrochen, was auch paraguayische Viehbestände gefährde. Die Impfungen gegen die Maul und Klauenseuche sind landesweit mandatorisch und werden von der Senacsa und der Gesundheitskommission der Ländlichen Vereinigung Paraguays überwacht. Das Mercosur-Programm sieht vor, die Tierseuche in den Ländern des Mercosur bis zum Jahr 2009 vollständig auszurotten.