Liberale Politiker treten für eine Kennzeichnung strahlungsarmer Mobiltelefone ein

Deutschland soll sich für eine verbraucherfreundliche Kennzeichnung von strahlungsarmen Mobilfunkgeräten einsetzen. Die FDP fordert in einem Antrag, dass die Hersteller mobiler Kommunikationsgeräte zu einer Selbstverpflichtung gedrängt werden müssen.
Ein geeignetes Kennzeichen sollte deutlich sichtbar auf den Geräten oder der Verpackung angebracht werden. Wenn die Bemühungen um eine aussagekräftige Selbstverpflichtung der Branche scheitern sollten, müsse eine gesetzliche Regelung auf den Weg gebracht werden.
Bisherige Forderungen nach einer Selbstverpflichtung der Handyhersteller seien erfolglos geblieben. Sie lehnten das vom Bundesumweltministerium vorgeschlagene Umweltzeichen „Blauer Engel“ für strahlungsarme Handys ab.
Die Strahlenbelastung durch Mobiltelefone sei deutlich höher als durch ortsfeste Sendeanlagen, erklären die Liberalen unter Berufung auf den Bericht der Strahlenschutzkommission. Der mündige Verbraucher müsse deshalb selbst entscheiden können, welche Rolle die Strahlungsintensität der Mobilfunkgeräte bei seiner Kaufentscheidung spiele.
Eine einheitliche transparente Kennzeichnung würde zur Aufklärung der Nutzer beitragen, heißt es.

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